Herrenberg/Passau (mf) Nach zwei brenzligen Situationen auf der Autobahn von Stuttgart nach Passau kamen wir gut in Passau an und überlebten auch das Möbel-hochschleppen in den dritten Stock. Nun fehlt nur noch meine große Matratze, ein Schreibtisch (der jedoch bereits in Passau steht), ein schlichter Bürostuhl und noch gewisser Kleinkram..
Im Moment bin ich wieder in Herrenberg. Da meine Mutter heute wieder aus den USA heimgekehrt ist und ich noch etwas Zeit hier verbringen möchte, hab ich mich entschieden, erst nächste Woche Freitag nach Passau zu ziehen. Wahrscheinlich werde ich erstmals wieder zum Halloweenschwoof ins Hbger Juha kommen am 31. Oktober!
Wieso ich mich gestern entschied, wohl eher mit dem Zug in Zukunft nach Hbg zu fahren:
Ich fuhr ca. 130, auf der linken Spur (gott sei dank war niemand hinter mir) und überholte gerade 2 PKWs, als plötzlich ein Lessie-Hund total gelassen auf die Fahrbahn lief! Vorbei an den Wagen auf der rechten Seite wollte er es wohl unbedingt Schnauze an Schnauze mit unserem Auto Kontakt aufnehmen. Ich bremste sofort ab. Dabei musste ich eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Hundes betraf: Ich hatte folgende Möglichkeiten:
a) leicht abbremsen, jedoch das Leben des Hundes ignorieren und gerade aus weiterfahren
b) stark abbremsen, vor dem Hund anhalten und somit einen AUffahrunfall gefährden
c) mit rasanten Fahrmaneuvern versuchen, das Leben des Hundes zu retten und einen Auffahrunfall zu verhindern.
Da ich sowieso viel zu schnell war, fiel Option b) sofort weg. Als ich sah, dass der Hund es geschafft hatte, an dem Auto neben mir vorbeizukommen, wären die Schuldgefühle, den armen Köter so zu bestrafen und über den Haufen zu fahren, bei mir zu groß geworden. Somit ließ ich Lösung a) auch weg.
Blieb nur noch Lösung c). Ich sag es einfach mal so: der Hund hatte verdammtes Glück, da er von rechts nach links lief und nach meinen Berechnungen schon engeren Körperkontak mit unserem rechten VOrderreifen hätte haben müssen. Ein Blick in den Rückspiegel bewies mir jedoch das Gegenteil. Da er weder die Bemühungen machte, zu rennen oder durch schnelle Bewegungen den Autos auszuweichen tippe ich einfach mal darauf, dass er taub und blind war.
OK, dachte ich mir, das war dann die Gefahrensituation für heute. Falsch gedacht. 20 min. später war wohl jemand vor mir in einer ähnlichen Situation. Auf jeden Fall kam der PKW vor mir plötzlich so schnell zum Stillstand ohne seine Warnblinklichtanlage einzuschalten, dass ich mich entschied unsere Bremsen einem Extremtest zu unterziehen. Es quietschte, Zentimeter blieben mir nach vorne und hinten. Von 120 auf 0 in wenigen Sekunden. Definitiv kein Schpass!
Das Ausladen und der ABend in Passau waren dagegen viel entspannter. Wer ein typisch bayrisches, gemütliches Restaurant in Passau sucht, der gehe ins "Goldene Schiff" beim Café Kowalski. Unser Tipp: Reiberdatschi mit gebratenen Pfifferlingen und frischem Salat. Dazu ein passauer Bier vom Fass.
Fotos von meiner WG habe ich reichlich geschossen. Dazu noch ein paar von einem schönen Herbstabend in Passau.
Ihr findet die Fotos auf: http://moritz-fanti.de/gallery/UmzugPassau05
Posted by Moritz Fanti
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22:00
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